Kaum lagen wir gestern auf der Matte, fing es richtig an zu regnen. Es regnete die ganze Nacht. Und es war kalt. Mehrmals wurde ich wach (trotz meiner Schlafmaske) und es regnete… Bei diesem Wetter raus zum pi****, das ist kein Spass. Ich werde vor sechs Uhr wieder wach. Es regnet immer noch. Auch um Punkt sechs regnet es. Dahre wundert es mich nicht, dass ich nichts von Martin höre. Gegen halb acht hört der Regen auf. ich warte noch etwas ab und um acht stehe ich an Martins Zelt. Martin ist wach. Aber es geht ihm nicht gut. Er kann nicht fahren. Wir müssen einen Tag verlängern. Ich gehe zur Rezeption. Diesmal ist eine nicht mehr ganz junge Dame da. Das verlängern geht problemlos. Aber es ist kalt und nass. Eine Hütte wäre Gold wert. Nun denn. Ich koche Tee für Martin und lasse ihn in Ruhe. Er bleibt bis Mittags im Zelt. Dann geht es ihm etwas besser. In einem Schuppen der wenigstens trocken ist – aber trotzdem schweinekalt – kochen wir uns ein einfaches Essen. Nudeln mit einer Gulaschkonserve die ich noch hatte.

Aber schweinekalt. Ich koche Tee für Martin auf dem Trangia.
Der Regen, die Kälte und Martins Gesundheitszustand drücken auf die Stimmung. Die Wettervorhersage macht uns keine Hoffnung auf Änderung in den nächsten Tagen. Im Norden wird es tendenziell noch schlechter sagt WetterOnline.
Wir beschließen, abzubrechen. Diesmal wirklich. Im Süden und Südwesten soll tolles Wetter sein und wir wollen raus aus der Kälte. Wir möchten unseren Urlaub zumindest noch ein bischen geniessen. Also steht der Entschluss. Morgen schrubbeln wir die berüchtigte E6 Richtung Süden runter so weit wir kommen. Hauptsache raus aus der nassen Kälte.
Wir vertrödeln den Rest des Tages und sind früh im Bett. Martin schon am Nachmittag. Der Entschluss, in den Süden zu fahren und in den nächsten Tagen etwas akzeptablere Bedingungen zu bekommen hat unserer Stimmung Auftrieb gegeben. Irgendwie freuen wir uns auf Morgen.
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