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Neunzehnter Tag – Reisa er slutt.

Freitag, 17. Juni

Mittags breche ich in Lübeck zur letzten Etappe auf. Ich entschließe mich, zunächst nur Landstraße zu fahren. Über Ratzeburg geht es nach Lauenburg wo ich die Elbe überquere. Weiter über Lüneburg nach Soltau. Dort erwischt mich ein wirkliches Gewitter mit Platzregen. Der Regen kam so schnell und so heftig dass ich keine Chance hatte mich unterzustellen oder die Regenklamotten anzuziehen. So nass bin ich in Norwegen nicht einmal geworden. Nach ein paar Minuten stehe ich in der Scheune eines Bauernhofes in der Nähe der Straße. Und ich ziehe die Jacke aus. Alles total nass. Ich fingere einen trockenen Pulli aus dem Seitenkoffer und tauche ihn mit dem total durchnässten. Nach 15 Minuten ist der heftigste Regen vorbei und es gewittert deutlich entfernter. Ich warte noch weitere 30 Minuten. Der Regen hat fast ganz aufgehört. Nur noch ein leichter Nieselregen ist spürbar. Ich fahre weiter. Zwischenzeitlich kommt sogar die Sonne durch. Bei Nienburg überquere ich wieder im Regen die Weser. Und so bleibt es für die nächsten Kilometer. Heftiger Regen, leichter Nieselregen und dazwischen trockene und sonnige Passagen. In einem Imbiss mache ich eine lange Pause um etwas mehr zu trocknen.

Nach kurzer Weiterfahrt stoße ich bei Damme auf die A1. Ich werfe meinen Plan, die gesamte Strecke auf der Landstraße zu bleiben, über Bord und nehme die A1 bis Münster und dann die A43 bis Dülmen. Eine gute halbe Stunde später später bin ich Zuhause.

Meine Reise ist zu Ende.

 

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Home sweet home….

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Danke Markus, danke Mark!

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1 Kommentar

  1. Du bist wieder zu Hause und einen Tag später lese ich Deinen tollen und informativen Reisebericht.
    Mark hatte mir von dem Projekt erzählt und auf meine Nachfrage den Link geschickt.
    Das hat mir heute einen bunten & vergnüglichen Abend mit (zugegeben) etwas Fernweh beschert. Danke dafür!

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