Alles was mich interessiert

Kategorie: Norwegen 2016

Meine bisher längste Tour

Nachgereicht

Für die nicht WhatsApper und den Ungläubigen reiche ich hier ein Foto nach.

 

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Ja. Ich bin es wirklich. Und die Kugel steht nicht Zuhause bei mir im Garten.

Vierzehnter Tag – Abschied von Norwegen

Sonntag, 12. Juni

Um 9 Uhr starte ich in Honningsvag. Es regnet. Im Ort tanke ich zunächst noch bei Kilometerstand 83407.

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Im Camp bei Honningsvag

 

Zunächst geht es den Weg zurück den ich gestern gekommen bin. Entlang des Fjordes und durch den Nordkapptunnelen. In Olderfjord angekommen bin ich durchgefroren. Ich wärme mich im Café auf und nehme einen Kaffee mit einer noch warmen Waffel. Das tut gut.
Ich habe hin und her überlegt, ob ich via Schweden oder wie geplant durch Finnland zurückfahre. Denn hier muss ich den entsprechenden Abzweig nehmen. Wenn Schweden, dann zurück nach Alta. Ansonsten auf die E6 Richtung Karasjok. Ich bleibe bei meinem ursprünglichen Plan und entscheide mich für die Route durch Finnland. Weiter geht es. Bald lässt der Regen nach und hört irgendwann ganz auf. Die Sonne setzt sich durch. Bei Lakselv verabschiede ich mich vom Nordmeer das hier schon Barentssee heisst. Ich werde erst in knapp 800 Km wieder am Meer sein. Dann aber an der Ostsee in Finnland.

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Militärrestriktionen. Nicht anhalten, nicht fotografieren. Die Russen sind nicht weit…

 

Die Strecke ist relativ uninteressant. Ganz anders als die vielen Kilometer die ich in den letzten Tagen gefahren bin. Recht flach und kurvenarm. Und dicht bewachsen. Bei Karasjok trenne ich mich auch von der E6. Die geht jetzt wieder in den Norden nach Kirkenes. Ich folge der E92 Richtung Finnland. Bald schon kommt die Grenze die hier durch den Fluss Tanaelva markiert wird. Ich fahre über die Brücke und bin in Finnland. Tschüß, Norwegen. Ich komme wieder.

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Auf der Brücke über den Grenzfluß

 

Die E92 ist eine haarsträubende Strecke: Immer geradeaus, dafür rauf und runter. Zum schnarchen. Zum Glück stoße ich bald auf die E75 auf der ich nun recht lange bleiben werde. Hier oben ist sie noch ganz hübsch. Und gut ausgebaut. Gegen 18 Uhr bin ich in Inari und nehme eine Hütte. Hier ist wieder Euroland. Die Hütte – guter Standard – kostet 67 Euro.
Das Wetter ist immer noch super und ich spaziere kurz zum See um ein paar Fotos zu schiessen. Dann schreibe ich noch etwas und gehe ins Bett.

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Hütte am Inarisee

Fünfzehnter + sechzehnter Tag – Ist das öde

13 Juni Montag, 14. Juni Dienstag

Gestern und heute bin ich die E75 südwärts gefahren. Mein Ziel ist Helsinki. Von dort nehme ich die Fähre nach Travemünde. Über die beiden Tage gibt es wenig zu berichten. Am 13. Juni gegen 16 Uhr überquere ich den Polarkreis in südlicher Richtung. Die haben hier ein „Santa-Village“ aufgebaut. Hier wohnt der Weihnachtsmann und man kann ihn hier ganzjährig besuchen. Unfug. Die Fahrt ist extrem anstrengend. Mental. Es ist die pure Langeweile Ich habe nun fast 1.000 Km auf der E75 zurückgelegt. Fast immer rechts und links Wald, fast immer geht es stur geradeaus. Das ist wirklich nervtötend. Die Straße ist durchweg gut bis sehr gut, und der Verkehr abgesehen von der Umgebung größerer Städte sehr dünn. Fast überall sind 100 km/h erlaubt, und ich gleite so mit 100-110 dahin, so wie es auch die Finnen tun. Die Kilometer fliegen vorbei, aber es sind so viele….

Ab und zu schimmert einer der über 16.000 finnischen Seen zwischen den Bäumen durch, oder der Wald weicht mal zurück und erlaubt so einen flüchtigen Blick auf die Weite des Landes. Aber meistens fährt man ohne jede Stimulation zwischen zwei grünen Wänden. Stunde um Stunde. Kilometer um Kilometer. Hier braucht man wirklich schnellstens autonome Fahrzeuge.

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So sah es in den letzten beiden Tagen im wesentlichen aus.

 

Die Infrastruktur ist gut: Tankstellen gibt es genügend und auch Autohöfe um zu essen oder einzukaufen. Die Preise sind hier natürlich deutlich ziviler als in Norwegen. Im Großen und Ganzen ähnlich wie bei uns.
Es ist schwierig, konzentriert zu bleiben. Die Monotonie ermüdet sehr. Ich mache häufig Pausen. Und was sonst nicht meine Art ist: Ich gehe in den Pausen spazieren. In Norwegen waren die Strecken fordernd. Es war meistens ein ziemlich aktives Fahren. Hier hockte ich wie ein Sack auf dem Motorrad und habe nichts zu tun. Das muss ich irgendwie kompensieren.

Sowohl gestern als auch heute bin ich mit Regen gestartet, und dann wurde es besser. Gestern hatte ich von Zeit zu Zeit noch einen Schauer, aber sonst war es OK. Und auch die Temperatur war gut: Immer zweistellig. Heute hatte ich nach einem nassen Start absolutes Traumwetter. Blauer Himmel und bis zu 20 Grad. Nie unter 15 Grad. Gegen 11 Uhr reduziere ich die Bekleidung um eine Schicht. Denn ich werde bei afrikanischen Temperaturen von 17-22 Grad förmlich gegrillt. Jedenfalls im Vergleich zu Norwegen.

Hinweisschilder sind weitgehend nutzlos für mich. Mein finnisch hat große Lücken. Es ist eine für uns Mitteleuropäer total unverständliche Sprache. Die Ortsnamen sind lang und unaussprechlich. Gestern habe ich in einem „Motell“ übernachtet, für heute Nacht habe ich ein „Gasthaus“ . Das Wort haben die Finnen vermutlich aus dem Deutschen übernommen. Es ist mir hier schon einige Male untergekommen. Ich bin jetzt ca. 160 Km nördlich von Helsinki. Den Rest fahre ich morgen. Ich muss muss mir noch ein Ticket besorgen.
Ich sitze noch einige Zeit auf der Terasse und trinke mir zwei Bier. Ja. Hier gibt es Bier vom Fass. 5 Euro für 0,4 l. Ein lokaler Gitarrenopa gibt schwermütige finnische und russische Weisen zum besten. Und den Kanon der Pop und Folk Schnulzen der letzten 40 Jahre. Er hat eine leidlich gute Stimme und wenn er will kann er was auf der Gitarre. Aber er spielt halt nur Schnulzen. Manchmal mag ich das. Aber es ist zuviel. Und er macht auch vor „Hallelujah“,„My Way“, „Yesterday“ und sogar „Feelings“ nicht halt. Alles auf finnisch. Ich fühle mich an die „Fabelhaften Baker Boys“ erinnert. Nur dass sich hier nicht Michelle Pfeiffer auf dem Piano räkelt sondern eine ältere finnische Dame in der Hollywoodschaukel leise mitsummt.

Irgendwann hört der Gute auf. Ich bin nicht traurig drum. Bald liege ich im Bett. Eigentlich eine Stunde zu spät. Aber das ist eine Geschichte für morgen.

Siebzehnter + achtzehnter Tag – Fähre

15. Juni Mittwoch, 16. Juni Donnerstag

Ich habe den Wecker auf 7:30 Uhr gestellt. Kurze Morgentoilette und um kurz vor acht bin ich im Frühstücksraum. Niemand da und das Buffet weitgehend geplündert. Merkwürdig. Gestern morgen im Motel war das auch schon so. Die Finnen sind offenbar Frühaufsteher. Der Wirt des Gasthauses begrüßt mich freundlich und ich bediene mich an den Resten des Buffets. Mein Blick fällt auf den Fernseher an der Wand gegenüber. Da läuft irgendeine Sportsendung die mit der EM zu tun hat. Die laufende Uhrzeit die unten rechts eingeblendet wird sagt es ist 9:05. Hä? Ich checke das.mein Handy sagt 8:05. Mein Tablet auch. Kurz ins Internet geschaut und tatsächlich. Finnland ist der MESZ eine Stunde voraus. Ich habe das nicht gewusst. Also fahre ich seit vorgestern der Zeit um eine Stunde hinterher. Eigentlich kein Problem. Aber das mit dem Frühstück an den letzten beiden Tagen ist damit geklärt. Und heute habe ich einen Zeitplan einzuhalten: Nach Helsinki fahren, bei Finnlines ein Ticket besorgen und zwei Stunden vor Abfahrt am Kai sein. Da könnte eine fehlende Stunde schon fatale Auswirkungen haben. Gut dass ich das zufällig noch bemerkt habe.

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Mein letztes Gasthaus in Finnland, 150 Km nörlich von Helsinki

Andererseits: Es sollte sich zeigen dass mein Zeitpolster mehr als ausreichend ist. Gestern bin ich doch weiter gekommen als gedacht. Ich starte also gegen 9:45 Ortszeit, eine Stunde später als geplant. Die Strecke ist immer noch öde, aber der Verkehr wird dichter. Vor Lathi wird die E75 zu einer Autobahn auf der 120 km/h erlaubt sind. Mit gut 130 schwimme ich auf der linken Spur mit. Die Kilometer fliegen so dahin und bald schon sehe ich das Schild „Helsinki 99 Km“. Ich überlege mir, Online nach einem Ticket für die Fähre zu suchen und halte an einem „Abc“ Rasthof an. Die Buchung ist auch kein Problem. Bei „Finnlines“ ordere ich eine Passage nach Travemünde. Abfahrt heute 17 Uhr, bis 15 Uhr Check In. Das ist zeitlich kein Problem.Die Fahrt kostet 185 Euro. Will ich eine Kabine dazu haben explodiert der Preis auf 443 Euro. Das ist heftig. Ich beschließe, dass ich die 260 Euro einspare. Dafür werde ich mir den Luxus leisten heute das „Dinner Buffet“ und morgen das „Brunch Buffet“ zu nutzen. Die Fähre läuft 30 Stunden und legt morgen Abend gegen 22 Uhr in Travemünde an. Also werde ich dort auch noch eine Unterkunft brauchen. Denn ich werde nicht bei Nacht und Regen von Travemünde nach Hause fahren. Die Buchung eines passenden Hotels ist auch schnell erledigt. Es muss eins sein, in dem man auch spät noch einchecken kann. Ich entscheide mich für das Hotel „Jensen“ mitten in der Lübecker Innenstadt. Es ist nicht zu weit vom Anleger weg und die Rezeption bis 24 Stunden besetzt. Ich werde dann am Freitag den Heimweg antreten. Mittags bin ich am Terminal in Helsinki. Ich gehe zum Counter der Finnlines und lasse mir dort erklären, dass das Boarding schon so gegen 14:30 startet und Motorräder gemeinhin als erste an Bord gehen. Das heißt ich habe jetzt zweieinhalb Stunden Pause. Ich fahre zu einer Tanke mit Bistro und nehme einen Kaffee und ein Sandwich. Dann überlege ich mir, wie ich mit möglichst minimalem Gepäck auf der Fähre klarkomme. Die Motorradklamotten sollten möglichst am Motorrad bleiben, und ich suche ein diskretes Plätzchen hinter der Tanke um mich umzuziehen. In die Tasche, die sonst im Topcase liegt, packe ich alle benötigten Sachen und stopfe dafür die Motorradsachen ins Case. Das passt nur sehr knapp. Aber es geht. Den Helm werde ich ebenfalls am Moped lassen. Dann setze ich mich noch in die Sonne und lese.

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Warten in der Schlange. Finnlines Terminal in Helsinki

 

Kurz vor 14:30 fahre ich zum Terminal, werde rasch abgefertigt und warte in „Line 1“ zusammen mit diversen anderen Motorrad- und Radfahrern . Kein deutsches Motorrad dabei. Die drei Radfahrer kommen aus Deutschland. Genauer aus Niederbayern. Die haben mehr als tausend Kilometer in Finnland gemacht. Respekt. Um 15 Uhr beginnt das Boarding. Also später als die Dame am Counter gesagt hat. Und genau zu dem Zeitpunkt der im Internet angegeben ist. Ein „Follow Me“ der Finnlines holt uns Zweiradfahrer ab und führt uns vorbei an diversen Kais auf die Fähre bis auf das richtige Deck. Dort wird nun eingeparkt und gezurrt. Kein Problem.

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Noch im Hafen

 

Jetzt bin ich auf der „Finnmaid“. Kurze Zeit nach dem Verzurren sitze ich bereits auf dem Sonnendeck und geniesse eine kaltes Mineralwasser. Die Sonne scheint. Es ist wunderbares Wetter. In Travemünde soll es bei der Ankunft regnen. So der Wetterdienst. Und am Freitag muss ich mit einer regnerischen Heimfahrt rechnen. Mist. Aber abwarten. Vielleicht ändert sich ja noch was in den nächsten 48 Stunden. Pünktlich legt die Fähre ab. Jetzt geht es bis morgen Abend vorbei am Baltikum, Polen, Schweden, Dänemark.

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Selfie: Der Autor an Bord

 

Wie die meisten Passagiere genieße ich den Rest des schönen Nachmittags noch auf dem Deck. Um 19 Uhr bin ich am Buffet. Das ist OK. Besser als das auf der „Color Magic“. Scheint mir jedenfalls. Im Restaurant hat man einen tollen Blick aufs Meer in Fahrtrichtung der Fähre. Kurz vor 20 Uhr sitze ich wieder auf dem Sonnendeck. Ich werde heute einen einzigartigen Sonnenuntergang erleben. Wenn hier auch kein Polartag herrscht: Wirklich dunkel wird es hier nicht. Die Finnen und die Russen nennen das die „Weißen Nächte“. Der Sonnenuntergang ist wirklich ein Spektakel. Die wenigen Wolken die sich ab und zu vor die Sonne schieben erstrahlen mal Rot, mal Gelb und mal Schneeweiß.

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Sunset mit Tequila Sunrise

 

Ein tolles Schauspiel. Ich gönne mir eine Flasche Riesling und genieße den letzten Abend in Skandinavien. Oder genauer in skandinavischen Gewässern. Es wird kühl und ich ziehe mir die Jacke über. Erstaunlicherweise bin ich der einzige Gast auf dem Sonnendeck. Nur ab und zu kommt jemand zum Rauchen heraus. Die Fähre ist wesentlich kleiner als die „Color Magic“. Und entsprechend weniger Fahrgäste sind an Bord. Die Ausstattung ist deutlich bescheidener und es gibt hier keine Gästebespaßung. Die Bar hat bis null Uhr auf und danach herrscht Ruhe auf dem Schiff. Ganz anders als auf der Kiel-Oslo Linie.

 

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Sunset mit Riesling

 

Der Sonnenuntergang zieht sich bis nach 23 Uhr (MESZ) hin. Dann verschwindet sie in Nord-Nord-Ost hinter den Horizont. Aber es bleibt ein breiter roter Streifen, der auch tief in der Nacht noch zu sehen ist. Nach zwei „Tequila Sunrise“ und der Flasche Riesling habe ich auch die notwendige Bettschwere. Nur kein Bett dazu. Also mache es ich mir auf einem „Airseat“ bequem. Schnell schlafe ich ein. Aber ich werde oft wach. In so einem Sessel zu schlafen ist nicht so mein Ding. Aber für eine Nacht geht das schon. Und auch diese Nacht vergeht. Um 8:30 mache ich eine flüchtige Morgentoilette und besorge mir danach sofort einen Kaffee. Um 9:30 öffnet das Brunch Buffet. Ich gehe um 10 Uhr hin. Es ist OK. nicht der Hit, aber OK. Das Wetter ist heute komplett anders als gestern. Vergangene Nacht setzte schon leichter Nieselregen ein. Jetzt Regnet es richtig und nur ab und zu kommt die Sonne durch. Und es ist windig.

Den Tag verbringe ich mit lesen. Fähre fahren ist so langweilig…

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Travemünde

 

Um 21:30 legen wir an. Bei gutem Wetter. Um 22 Uhr fahre ich von der Fähre zum Hotel.

 

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Die Mopeds werden befreit

 

Lübeck ist wie ausgestorben. Deutschland-Polen EM. Nur ein paar Polizeiwagen stehen in der Innenstadt herum. Am Hotel angekommen checke ein und gehe sofort ins Bett. Morgen ist der letzte Tag meiner Reise.

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Mein Hotel in Lübeck

Neunzehnter Tag – Reisa er slutt.

Freitag, 17. Juni

Mittags breche ich in Lübeck zur letzten Etappe auf. Ich entschließe mich, zunächst nur Landstraße zu fahren. Über Ratzeburg geht es nach Lauenburg wo ich die Elbe überquere. Weiter über Lüneburg nach Soltau. Dort erwischt mich ein wirkliches Gewitter mit Platzregen. Der Regen kam so schnell und so heftig dass ich keine Chance hatte mich unterzustellen oder die Regenklamotten anzuziehen. So nass bin ich in Norwegen nicht einmal geworden. Nach ein paar Minuten stehe ich in der Scheune eines Bauernhofes in der Nähe der Straße. Und ich ziehe die Jacke aus. Alles total nass. Ich fingere einen trockenen Pulli aus dem Seitenkoffer und tauche ihn mit dem total durchnässten. Nach 15 Minuten ist der heftigste Regen vorbei und es gewittert deutlich entfernter. Ich warte noch weitere 30 Minuten. Der Regen hat fast ganz aufgehört. Nur noch ein leichter Nieselregen ist spürbar. Ich fahre weiter. Zwischenzeitlich kommt sogar die Sonne durch. Bei Nienburg überquere ich wieder im Regen die Weser. Und so bleibt es für die nächsten Kilometer. Heftiger Regen, leichter Nieselregen und dazwischen trockene und sonnige Passagen. In einem Imbiss mache ich eine lange Pause um etwas mehr zu trocknen.

Nach kurzer Weiterfahrt stoße ich bei Damme auf die A1. Ich werfe meinen Plan, die gesamte Strecke auf der Landstraße zu bleiben, über Bord und nehme die A1 bis Münster und dann die A43 bis Dülmen. Eine gute halbe Stunde später später bin ich Zuhause.

Meine Reise ist zu Ende.

 

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Home sweet home….

Danke Markus, danke Mark!

Update: googlemaps hat schon vor Jahren was umgestellt. Das mit der Karte funktioniert leider nicht mehr. Aber trotzdem möchte ich das Dankeschön für Markus drinbehalten.  Und das Dankeschön an Mark habe ich erst sehr verspätet hinzugefügt. Mark: Bitte sehe mir das nach. Mark hatte immer ein Auge auf mich. Da ich 2016 allein unterwegs war, und das in der Vorsaison, war es manchmal doch ziemlich einsam auf so manchem Streckenabschnitt. Ich habe meinen Standort mit Mark geteilt (ein Hoch auf die moderne Technik) so dass er immer mal wieder einen Blick darauf werfen konnte, wo ich mich eben aufhielt. Das hat mir schon ein gewisses Sicherheitsgefühl gegeben. Vielen Dank dafür, Mark. Wenn auch etwas spät.

Folgender Abschnitt ist praktisch (abgesehen von dem Dank) osolet, da das Script nicht mehr läuft.

Ebenfalls möchte ich mich ganz herzlich bei Markus bedanken. Er hat das Script gebastelt, dass die Fotos auf den richtigen Positionen in Google-Maps darstellt. So bekommt man auch einen schöne Überblick über die Tour. Die Marker auf der Karte lassen sich natürlich anklicken und man sieht das dazugehörige Foto. Super.

Um die Funktion zu nutzen müsst ihr nur den Menüpunkt „Karte“ oben auswählen oder rechts unter „Blogroll“ den Link „Maps and Photos“ anklicken.

Danke, Markus!

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